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Fahrwerk überarbeitet - danach nur Probleme

Im Winter fing meine Gabel an undicht zu werden und das Federbein musste auch zu Herrn Hofmann, da der neue Auspuff mit seiner Hitzeentwicklung das Federbein wohl beschädigt hat. Wie im Beitrag zuvor beschrieben wollte ich an der Gabel einige Veränderungen durchführen lassen.

Nach 2 Monaten rief ich bei der Fa. Racetech an und erkundigte mich nach meinen Sachen, ein Monat später wieder das gleiche Spiel und so zögerte sich das ganze fast 5 Monate hin.

Okay, das Ganze war irgendwie zu verschmerzen, da man ja nicht fahren konnte. Doch leider musste ich nach der ersten Probefahrt feststellen, dass die Gabel zwar dicht war aber total daneben eingestellt, auch das verändern des Settings gab nicht viel her und beim Federbein hatte man das Gefühl da wurde gar nichts gemacht. Federte zwar ein, kam aber kaum raus. Gleich mit Herrn Hofmann telefoniert, und wieder ein rumgestottere und ich sollte alles noch einmal einschicken und er würde es gleich anschauen.

Das Ganze hat zwar dann nur eine Woche gedauert und die Gabel war danach wieder prima, dass Federbein auch. Bestätigt meine Theorie (wie ich von vielen in diesem Winter gehört habe) das er nicht mehr selber die Arbeiten macht. Das war wohl das letzte Mal, dass ich ihm meine Sachen geschickt habe. In der Zwischenzeit bin ich durch das VTR Forum an ein gebrauchtes Öhlins Federbein gekommen (da hatte jemand seine SP komplett geschrottet) und baute nicht mehr das überarbeitet ein sondern das Öhlins.

Nun ja, ich dachte da kann sich nicht viel ändern, jedoch weit gefehlt. Absolute Sahne, ich komm zwar noch nicht mit dem Low und High Speed zurecht - jedoch zum Showa (auch wenn es gut überarbeitet wurde) kein Vergleich.

Farbspiele and der Honda VTR SP2

Diesen Winter hab ich es nun endlich geschafft. Seit Jahren hat mich das Vielfarbige an der Gabel genervt, schwarzer Gabelfuß, silberner Bremszangen Adapter, silberner Behälter und die schwulen goldenen Zangen.

Dieses Jahr stand mal wieder Gabel und Federbein-Service bei Hubert Hofmann an und da hab ich es gleich mitgeordert, dass er die Rohre tin beschichtet und den silbernen Behälter schwarz eloxiert. Und zusätzlich hab ich ihm vier Titanschrauben mitgeschickt damit er diese für den Behälter einkleben kann. Ich persönlich kann mit den hässlich schweren Stahlschrauben nichts anfangen. Den Bremszangenadapter hab ich auch gleich schwarz eloxieren lassen und durch einen prima Umstand bin ich noch zu den schwarzen Zangen gekommen die ich gegen meine goldenen eingetauscht habe, danke Karl (vtrkalle).

Blow Job - voll auf die Kühler

Die Dinger hab ich vor einiger Zeit bei Thorsten Durbahn auf der Homepage gesehen und da dachte ich mir "her damit - macht einen guten Eindruck".

Da die Kühler bei originaler Anordnung doch von der Verkleidung sehr verdeckt werden und so gut wie gar nicht im Fahrtwind stehen ist die Temperatur doch sehr hoch im Fahrbetrieb bei warmen Außentemperaturen und wenn es dann nicht zügig weiter geht ist man Ruckzuck bei 100 Grad. Naja, der SP-Fahrer weiß wovon ich rede.

Der Anbau ging flink vonstatten, einfach die Kühlflüssigkeit ablassen, Schläuche abziehen und die Teile von hinten auf die Kühler knipsen und wieder anbauen. Passform war bei meinen wirklich gut und ich musste nichts nacharbeiten. Gewicht ist auch nicht weiter dramatisch - keine 250 Gramm wiegen beide. Jedenfalls passen die Teile prima hin und machen einen guten Eindruck. Was sie bringen kann ich noch nicht sagen.

Swing Baby, Swing - Schwinge überarbeitet

Die Schwinge hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und einige Hinterradabdeckungen hinter sich, dementsprechend sind Kratzer und andere Zeichen der Zeit nicht spurlos an ihr vorüber gegangen.

Da ich den ganzen Mist wie Kettenschutz, Abdeckung usw. nicht mehr dran haben möchte, sind doch einige Löcher und Kratzer vorhanden die mich stören. Problematisch wurde es als ich mich erkundigte die Schwinge neu zu eloxieren und vorher die Löcher zuschweißen zu lassen. Nachdem die SP-2 Schwinge begutachtet wurde, stellt sich heraus das sie innen mit einem Schaum ausgespritzt ist der beim verschweißen der Löcher wohl verbrennen würde. Also hat der Schweißer meines Vertrauens Vorsicht walten lassen und nur die oberen drei Löcher zugemacht. Danach wurde die Schwinge gestrahlt und mit einem neuen Schleifbild versehen. Eigentlich wollte ich sie eher neu eloxieren lassen aber dies war nicht möglich, da doch einige eingeschlossene Metallteile enthalten sind.

Nun bin ich doch froh über die geschliffene Schwinge, neue Kratzer können schnell mal entfernt werden und die Alu Farbe ist doch wesentlich dunkler als die vorher eloxierte Version, was mir deutlich besser gefällt.

Die Sache mit den Alu-Profilen

Nachdem mir eine hydraulische Rampe einfach zu teuer war überlegte ich mir wie man das selber realisieren könnte. Natürlich nicht so professionell aber so ein mobiler Ständer hat schon seine Qualitäten.

Nun, schnell mal zum Dad in die Firma und ein wenig gesucht und siehe da, diese Alu-Profile eignen sich doch hervorragend um einen mobilen Motorradstand zu bauen. Diese Profile sind so flexibel wie Legosteine, man kann eine ganze Menge damit anfangen.

Nachdem ich dann ausgemessen hatte wie lang und wie viele Profile ich benötige wurden zusätzlich Räder und Schraubverbindungen dazu bestellt und ein prima Blech als Boden musste auch noch her. Am Kopfende wurde noch ein Winkel befestigt und mit Hilfe einer kleinen Rampe (gebogen aus dem Überschuss der Bodenplatte) kann man bequem das Moped alleine hoch schieben. In der Mitte des Wagens hab ich links und rechts zwei Standfüße befestigt die man mit einem Gewinde hoch und runter schrauben kann, damit der Wagen bei Bedarf nicht weg rollt. So hatte ich alles beisammen und für nicht mal 100 Euro ein tolles Wägelchen.

Aus den überschüssigen Profilen wurde noch ein Ständer gebaut und mit Hilfe einer Eisenstange, die in der Schwingen Achse steckt, kann ich nun mein Bike hinten anheben und bequem das Federbein ausbauen oder was auch immer.

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